Der Randschicht eines Bauteils kommt im Hinblick auf sein Verhalten unter Beanspruchung eine zentrale Bedeutung zu, weil Versagen meist an der Oberfläche beginnt. Deshalb existieren in der technischen Praxis eine Vielzahl von Oberflächenbehandlungsverfahren, um Bauteilrandschichten beanspruchungsgerecht zu optimieren. Beispiele sind die Erzeugung dicker oder dünner Beschichtungen, chemische oder chemothermische Randschichtbehandlungen, Randschicht- härtungen oder mechanische Oberflächenbehandlungen. Auch moderne spanende Fertigungs- verfahren tragen diesen Gesichtspunkten Rechnung. Die fertigungsbedingte Randschichtoptimierung gewinnt für den gesamten Bereich der Industrie zunehmend an Bedeutung, weil sie den Einsatz einfacher und damit preiswerter Werkstoffe, aber auch die Erzielung höchstfester Werkstoffzustände gestattet.

Die Konkurrenzfähigkeit beim Einsatz solcher Fertigungsverfahren setzt allerdings Prüftechniken und Fachkenntnisse über Prüfverfahren zur Qualitätssicherung der Fertigungsprozesse voraus.

In diesem Zusammenhang haben sich röntgenographische Methoden bewährt, die zerstörungsfrei die Ermittlung von Eigenspannungen, Verfestigung, Texturen und Phasenanteilen gestatten. Aufgrund der empfindlichen Abhängigkeit dieser Kenngrößen von Fertigungsprozessen und Prozeßparametern lassen sich röntgenographische Verfahren auch zur Qualitätskontrolle einsetzen.

Zertech am Institut für Werkstofftechnik (siehe Kontakte ) besitzt langjährige Erfahrungen mit röntgenographischen Methoden.

Es bietet:

Eigenspannungsanalysen

Prüfung von Randschichteigenschaften

Prüfung von Bauteilen

F + E zur Optimierung von Randschichtzuständen

Beratung und Begutachtung

Erstellung von Expertisen